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© 2017 Zum Hirsch

Herzlich Willkommen im Gasthaus „Zum Hirsch“

Bevor Sie gleich in unsere Web-Seite eintauchen möchten wir die Gelegenheit nutzen und die Geschichte unseres Hauses kurz vorzustellen.

 

Denn ganz gleich, ob Sie gerade im alten Gemäuer der Gaststätte Platz genommen haben, auf der Kegelbahn sitzen, oder die Sonne im Biergarten genießen – könnten Haus und Hof sprechen, sie wüssten eine Menge zu berichten.

 

Erstmals erwähnt wird dieses geschichtsträchtige Fleckchen bereits im Jahre 1246, damals noch unter dem Namen Bartzkamp und Hockspanskamp, einer von 7 ortsansässigen Höfen, die der Xantener Propstei unterstellt waren. Zudem diente der Hof als Absteigequartier der königlichen Familie.

 

Im Jahre 1450 war hier die Familie Bartz ansässig, die für das Land jährlich einen Scheffel Roggen zahlte. Nach zahlreichen Wechseln der Pächter – auch damals stiegen wohl schon die Preise, denn im Jahre 1704 musste Gerhard Bartz inzwischen 20 Garben und ein Brot entrichten – taucht 1786 zum erstenmal der Name Klück auf. Theodor Klück aus Haldern war durch Heirat mit Adelheid Siebers auf den Hof gekommen. Von dieser Zeit an war der Hof als „Klückenhof“ bekannt und noch heute heißt die angrenzende Straße „Klückenhofstraße“.

 

Auch eine Gastwirtschaft ist aus alten Unterlagen schon lange nachzuweisen, heißt es doch in einer Kirchenrechnung vom Jahre 1692, dass ein Bruder aus dem Kloster, der in Mehr oft in der Kirche half, hier auf dem Hof für Essen, Trinken und Schlafen 4 Thaler 23 Stüber bezahlte. Mitte des 18. Jahrhunderts wird zudem ein „Brandhuis“ – also eine Brennerei – erwähnt. Seit den 20er Jahren gab es hier zudem einen Krämerladen, an den sich noch heute viele Mehrer erinnern. „Tante Lucy“ hat den Laden  1993 geschlossen.

 

Im Jahre 1824 wurden Wilhelm Kleinpass und seine Frau Mechtilde geb. Klück Hofbesitzer. 1940 änderte sich der Name erneut, denn Karl Heinz Bünning heiratete auf dem Hof ein. Seine Frau Antonia (Oma Tony) war eine geborene Kleinpass. Zu dieser Zeit wurde auch der landwirtschaftliche Betrieb eingestellt. Im Dezember 1967 wurde die erste Kegelbahn in den alten Saal eingebaut.

Inzwischen kümmert sich in zweiter Generation die Familie Baumann um Ihr leibliches Wohl, denn 1968 heirateten Gerd Baumann und Ruth Bünning, die dann den Gaststättenbetrieb ausbauten. So wurde 1980 der Saal eröffnet und einige Jahre später der Biergarten gestaltet. 2005 wurde die Minigolf-Anlage eröffnet und im Jahr 2010 bekam der Saal seine eigene Terrasse.

Im Jahre 2002 übergaben sie die Führung in unsere Hände und wenn wir Ihnen heute auch keinen Selbstgebrannten und keine Schlafstätte mehr anbieten können, so hoffen wir doch, dass Sie sich in der Gaststätte, beim Minigolfen oder einfach bei einem kühlen Bier bei uns wohlfühlen und ein paar erholsame Stunden verbringen.

 

Wir sagen schon einmal vielen Dank für Ihren Besuch und bis zum nächsten Mal!

Ihre Familie Hardy & Monika Baumann mit dem „Juniorchef“ Jakob